CO2-Speicher Holz

Zahlen und Fakten: Wald und Holz als CO2 -Speicher

Photosynthese

Bei der Bildung von Holz und Biomasse wird durch den Prozess der Photosynthese CO2 aus der Luft aufgenommen, Wasser aus dem Boden „gezogen“ und unter Sonnenenergie Holz und Biomasse gebildet.
Holz besteht zu 50% aus Kohlenstoff, der aus dem CO
2 der Atmosphäre stammt.

CO2 Speicherung im Wald

Von den 900 Mio. t/pro Jahr Emissionen Europaweit werden ca. 130 Mio. t/Jahr vom Wald aufgenommen und in Holz (Blätter/Nadeln) eingelagert.
Ein Teil davon wird durch den Holzeinschlag dem Wald entnommen, und liegt dann weiter in den Holzprodukten als „Kohlenstoffspeicher“ vor.
Erst beim Verbrennen von Holz oder beim biologischen Abbau (auch im Wald) wird Kohlenstoff als CO2 wieder frei.
Die „Nettospeicherung“ von Kohlenstoff im Wald beträgt in Europa wenigstens 20 Mio. t/Jahr, also 2-3 % der jährlichen Emissionen.

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Kohlenstoffspeicherung in Holzprodukten

Die Holzprodukte speichern ebenfalls Kohlenstoff über die Zeit in denen sie benutzt werden.
Durchschnittlich werden Holzprodukte wie Papier, Möbel, Holzhäuser usw. 33 Jahre „benutzt“; wichtig ist es, möglichst langlebige Produkte wie Häuser aus Holz zu benutzen.

In Deutschland sind im Wald ca. 2.600 Mio. t Kohlenstoff gespeichert (oberirdische Biomasse ca. 1.000 Mio. t).
In Holzprodukten sind ca. 350 Mio. t Kohlenstoff gespeichert. Dieser Speicher nimmt pro Jahr um ca. 2-5 Mio. t zu (~ 1,2 % der jährlichen Emissionen).

Produkte aus Holz benötigen im Vergleich zu anderen Bau- und Werkstoffen relativ wenig Energie zu ihrer Herstellung
Anzustreben ist eine „Kaskanennutzung“, d. h. stoffliche Verwertung zu Produkten, dann Recycling und am Schluss die Verbringung des Altholzes unter Luftabschluss.

Die Nutzung von Stammholz, Holabfällen und Altholz zur Energiegewinnung ist abzulehnen.

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CO2-Speicher Holzhaus

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