Holzhaus
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Das Holzhaus als CO2-Speicher

Holz ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein Niedrigenergie-Baustoff.  Erstens benötigt Holz nur relativ wenig Energie für seine Bearbeitung,  zweitens verbessern seine bauphysikalischen Eigenschaften die  Wärmedämmung von Häusern und sparen Heizenergie, und drittens speichern  Baustoffe aus Holz dauerhaft CO2. 

Wie die Untersuchungen der Bundesforschungsanstalt ergaben, hat der  Baustoff Holz über seine gesamte Lebensdauer hinweg eine hervorragende  Ökobilanz. Eine einzige Tonne Fichtenholz - das wichtigste Baumaterial  für Holzfertighäuser - nimmt während ihres Wachstums im Wald bis zu 1,85 Tonnen CO2 aus der Luft auf und speichert es. Ein modernes  Einfamilienhaus in Holzfertigbauweise mit 140 Quadratmetern  durchschnittlicher Wohnfläche enthält etwa 15 Tonnen Holz und  Holzwerkstoffe. Damit entlastet es die Atmosphäre von 27 Tonnen CO2

Im Holzbau gibt es darüber hinaus schon seit Jahren erfolgreiche  Ansätze, konventionelle Baumaterialien immer weiter durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen. Viele Fertighaushersteller verwenden auch für die Dämmung des Hauses geeignete Produkte aus Holzfasern, was bei 140 Quadratmetern Wohnfläche weitere rund 10 Tonnen Holz als CO2-Speichermasse ergibt.

Durch die Ernte des Holzes mit Motorsäge und Traktor geraten nur 0,7 Prozent der Menge an Kohlendioxid in die Atmosphäre, die das Stammholz gebunden hat. Ein Holzhaus benötigt außerdem weniger  fossile Energie für seine Herstellung als ein vergleichbares Haus in  konventioneller Bauweise. Letzteres erfordert nämlich ungleich mehr der so genannten “grauen Energie” für Herstellung, Transport, Lagerung  und Verarbeitung der Werkstoffe.

 

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